Mit dem Brompton an der Mosel

auf der Moselbrücke in Bernkastel-Kues © Michael Kneffel

auf der Moselbrücke in Bernkastel-Kues © Michael Kneffel

Mein erstes Brompton-Faltrad habe ich vor 10 Jahren gekauft, ein rotes, ohne Licht, ohne Schutzbleche und ohne Gepäckträger, nur mit einer 3-Gang-Schaltung.  Gesucht hatte ich eine Möglichkeit, bei Fotoprojekten auf weiten Arealen auch mit einer großen Fotoausrüstung schnell und komfortabel von A nach B, C, und E zu kommen, und bei Bedarf, z.B. wenn das Licht gewechselt hat, auch schnell wieder zurück. Das Bromton schien mir dafür das ideale Fortbewegungs- und Transportmittel zu sein. Leicht und sehr klein zusammenfaltbar konnte ich es problemlos im Autokofferaum oder im Zug mitnehmen. Vor Ort war es in Sekundenschnelle fahrbereit und ein echter Packesel für meine Ausrüstung. Profitiert habe ich dabei von einem ausgefeilten Gepäcksystem bestehend aus einem Trägerblock, der dauerhaft vorne am Rahmen befestigt wird, und einem enormen Angebot an Taschen aller Art. Am liebsten war mir die sogenannte Einkaufstasche, oben offen und mit über 20 Litern Volumen sehr geräumig. Selbst meine großen Crumpler-Fototaschen fanden darin Platz, und bei Bedarf konnte ich oben drauf auch noch ein Stativ quer legen und mit zwei Klettbändern befestigen. 10 Kilo Gepäck sind auf diese Weise vorne möglich und beeinträchtigen das Manövrieren nicht im geringsten, weil das Gewicht ja nicht am Lenker hängt. Auf diese Weise habe ich mir bei vielen Einsätzen platte Füße und schmerzende Schultern erspart.

mein Brompton von 2006, noch ohne Brooks-Sattel, aber schon mit Trägerblock vorn am Rahmen © Michael Kneffel

mein Brompton von 2006, noch ohne Brooks-Sattel, aber schon mit Trägerblock vorn am Rahmen © Michael Kneffel

... und hier zusammengefaltet © Michael Kneffel

… und hier zusammengefaltet © Michael Kneffel

Immer öfter hat mich das Brompton dann auch auf Reisen begleitet, wenn ich keine Lust hatte, den Dachgepäckträger auf dem Auto zu montieren und eines meiner großen und z. T. nicht gerade leichten Räder hochzuwuchten. Mein Hollandrad wiegt weit über 20 Kilo und selbst mein Treckingrad kommt noch auf über 15. Anfangs habe ich das Brompton noch unterschätzt, aber mir wurde nach und nach schnell klar, dass es mit seiner 3-Gang-Schaltung locker mit meinem Hollandrad mithalten konnte. Ein nachgekaufter Brooks-Sattel brachte den nötigen Sitzkomfort. Und gut gefedert ist das kleine Rad durch eine Gummipuffer in der Rahmenkonstruktion allemal. Tagestouren von bis zu 40 Kilometern waren überhaupt kein Problem. Für lange Radtouren, auf denen ich Zelt, Schlafsack, Isomatte usw. mitnehmen wollte, habe ich dann aber doch lieber mein Trekkingrad benutzt. Bei meiner letzten großen Tour von Essen an die französische Atlantikküste habe ich allerdings auch gemerkt, dass das Leben in einem kleinen Zelt und auf allen Vieren nicht mehr mein Ding ist. Und auch das lange Warten morgens, bis das Zelt trocken ist, hat mich dazu gebracht, in Zukunft lieber nach netten Zimmern Ausschau zu halten.

Nach der inneren Verabschiedung von der schweren und voluminösen Campingausrüstung konnte ich mir schon bald vorstellen, eine mehrtägige Tour auch mit dem Brompton zu unternehmen, und vor einigen Wochen nahm die Idee Gestalt an, vier Tage lang die Mosel entlang zu fahren. Dafür fehlte mir an meinem Rad allerdings so einiges: eine Schaltung mit einer größeren Auswahl an Übersetzungen, Schutzbleche gegen Nässe auf der Straße, gutes Licht und nicht zuletzt ein Gepäckträger. Eine Probefahrt bei meinem Essener Händler mit einem neuen Brompton überzeugte mich schon nach wenigen Metern von der 6-Gang-Schaltung und außerdem von der höheren Lenkerposition des H-Modells, die ein aufrechteres Fahren und damit eine bessere Wahrnehmung der Umgebung erlaubt. Mit ein wenig Wehmut beschloss ich, meinem geliebten Brompton untreu zu werden und ein neues Rad zu bestellen, diesmal ein schwarzes. Mitgeordert habe ich gleich das sogenannte Rack Pack, die einzige Brompton-Tasche für den Gepäckträger. Deutlich länger habe ich darüber nachgedacht, welche Tasche ich vorne nutzen sollte. Brompton-Tourenfahrer legen sich dafür nach den einschlägigen Berichten im Internet ganz überwiegend die sogenannte T Bag  zu, das größte Modell im Angebot mit 28 Litern Fassungsvermögen und diversen Außentaschen und -netzen. Ich habe mich dann aber dazu entschlossen, die alte Einkaufstasche zu behalten. In ihr brachte ich schließlich einen Tagesrucksack unter, der meine Bekleidung für vier Tage enthielt sowie meine Wertsachen und diversen Kleinkram. Daneben war in der Einkaufstasche noch Platz für Werkzeug, ein Erste-Hilfe-Set, Sonnencreme, Sonnenbrille, etwas Proviant, zwei Halbliter-Wasserflaschen, die Fahrradhülle für den Transport des zusammengelegten Rades im Zug und natürlich die Karte von der Mosel-Region, die immer schnell greifbar sein sollte. Dazu kam ein Regenüberzug für die gepackte Tasche. Alles zusammen wog etwa 8 Kilo. In die hintere Tasche packte ich mein Waschzeug, ein Paar Sandalen, einen Reiseführer und meinen Helm während des Zugtransports. In die Satteltasche kamen zwei weitere Halbliter-Wasserflaschen – für die Tourentage waren hochsommerliche Temperaturen vorhergesagt –  und die Luftpumpe. Serienmäßig ist die Pumpe an einer Hinterradstrebe befestigt, aber dort hatte ich einen Ständer angebracht, der sich während der Tour als  äußerst praktisch erweisen sollte. Mit einer Tasche auf dem Gepäckträger lässt sich das Hinterrad nämlich nicht mehr zum Parken unter den Rahmen klappen, und auf offener Strecke findet sich nicht überall eine Mauer oder ein Baum zum Anlehnen des Rades.

mein komplett bekacktes Rad mit Ständer und Faltschloss auf dem Rahmen auf dem Bahnsteig in Bullay © Michael Kneffel

das komplett bepackte neue Rad mit Ständer und Faltschloss auf dem Rahmen © Michael Kneffel

Am letzten Dienstag war es dann so weit. Mit dem neuen Rad, dem Rucksack noch auf  dem Rücken und dem Rack Pack an seiner Stelle in der Einkaufstasche vorn fuhr ich gegen 8:30 Uhr zum Essener Hauptbahnhof, faltete das Rad auf dem Bahnsteig zusammen und machte es mit der Transporthülle zum kostenfreien Gepäckstück. Im vollen ICE nach Koblenz konnte ich das Rad mühelos zwischen zwei Sitzreihen schieben, die mit den Rückenlehnen zusammen stießen. Auch der Umstieg in Koblenz und die Weiterfahrt im Regionalexpress verliefen problemlos, obwohl sehr viele andere Radler mit ihren großen Rädern einstiegen. Ich konnte das Brompton aber auch hier zwischen zwei Sitzreihen verstauen und musste nicht um einen freien Transportplatz im Radabteil kämpfen. Allerdings spürte ich schnell, dass das neue Rad mit Schutzblechen, Lichtanlage, Gepäckträger, Ständer, einem soliden Faltschloss (Abus Bordo) auf dem Rahmen und einem kleinen Werkzeugsatz im Rahmen, dem sogenannten Tool Kit, spürbar schwerer ist als mein altes rotes Rad. Ca. 3,5 Kilo mehr, ungefähr 14 Kilo insgesamt, wollten nun bewegt werden. Dazu kamen etwa 10 Kilogramm Gepäck.

Tag 1 – Von Bullay bis Rißbach

Für den Beginn meiner Moseltour hatte ich mir Bullay in der Nähe von Zell an der Mittelmosel ausgesucht. Von früheren Wandertouren kenne ich den Abschnitt moselabwärts zwischen Zell und Cochem schon ganz gut und wollte mir diesmal den Flussabschnitt moselaufwärts in Richtung Trier etwas näher ansehen. Es ging mir nicht darum, möglichst weit in möglichst kurzer Zeit zu fahren, sondern die Landschaft zu genießen und mir die kleinen Weinbauorte entlang des Flusses anzusehen. Auf der rechten Moselseite fuhr ich gegen 12 Uhr los Richtung Zell. An etlichen Stellen des Radweges hatten Baumwurzeln das Pflaster hochgedrückt, was für eine etwas unruhige Fahrt sorgte. An meinem brandneuen und überall noch reichlich gefetteten Rad rutschte die Sattelstütze auf dieser Hoppelpiste mehrmals nach unten und ich mußte mein Brompton-Werkzeug aus dem vorderen Rahmenrohr holen, was bei einem vollbepackten Bromton eine etwas umständliche Übung ist. So clever ich die Unterbringung des Tool Kits im Rahmenrohr finde, in Erwartung weiterer Einstellarbeiten am neuen Rad packte ich das Werkzeug nach erfolgter Befestigung der Sattelstütze lieber griffbereit in die vorderen Einkaufstasche. In Zell überquerte ich den Fluss auf der Fußgängerbrücke im Zentrum hinüber zum Ortsteil Kaimt.

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Blick auf Zell von der Fußgängerbrücke © Michael Kneffel

Lange habe ich mich diesmal nicht in Zell und Kaimt aufgehalten, weil ich schon in einigen Wochen zum Wandern wieder dorthin zurückkehren werde. Aber auch diesmal habe ich einige Minuten vor dem prächtigen Weingut Treis in Kaim angehalten, um dieses wunderschöne Fachwerkhaus zu bewundern.

Fassade des Haupthauses des Weinguts Treis in Zell-Kaimt © Michael Kneffel

Fassade des Haupthauses des Weinguts Treis in Zell-Kaimt © Michael Kneffel

Auf der linken Moselseite ging es nach einem kurzen aber knackigen Anstieg etwas oberhalb des Flusses durch die Weinberge weiter in Richtung Briedel. Auf meiner Tour sollte ich sehr viele Fahrer von E-Bikes sehen, von denen mich viele zügig überholten. So einen Anstieg wie den erwähnten nehmen selbst alte und offensichtlich wenig trainierte Fahrer der Elektromotorrädern völlig mühelos, aber auch ich kam im leichtesten Gang meiner Sechs-Gang-Schaltung gut hinauf. Mit meiner alten Drei-Gang-Schaltung hätte ich hier mit Sicherheit schon absteigen und schieben müssen. Auf der Höhe von Briedel nahm ich die Fähre, um zum Ort hinüberzusetzen – mit 1,50 Euro ein preiswertes Vergnügen.

auf der Fähre nach Briedel © Michael Kneffel

auf der Fähre nach Briedel © Michael Kneffel

Beim örtlichen Bäcker kaufte ich mir zwei Teilchen für eine kurze Rast und stieß in dem ruhigen Örtchen auf weitere herrliche Fachwerkbauten, die, wie die Hochwassermarken an den Wänden zeigen, schon mehr als einmal mit der Mosel Bekanntschaft gemacht haben.

prächtige Fachwerkhäuser in Briedel © Michael Kneffel

prächtige Fachwerkhäuser in Briedel © Michael Kneffel

Am netten Pünderich vorbei fuhr ich wieder auf der rechten Moselseite zusammen mit vielen anderen Radlern bis auf die Höhe von Reil und überquerte den Fluss auf der Straßenbrücke. Vor zwei Jahren war ich hier schon einmal mit dem Auto vorbei gekommen und erinnerte mich noch gut an ein sehr leckeres Essen und einen großartigen trockenen Riesling auf einer schön gelegenen Terrasse vor dem Gasthof Traube. Für ein Essen war es aber noch zu früh, und ich fuhr auf der linken Moselseite weiter in Richtung Traben-Trabach. Der Radweg verläuft neben der Bahnstrecke auf der Straße, was mein Vorwärtskommen beschleunigte, mir aber auch einigen Verkehrslärm eintrug, zum ersten Mal seit dem Start der Tour. Irgendwo vor Traben-Trarbach muss ich eine Abbiegung des Radweges verpasst haben und stieg mit der Landstraße auf eine beachtliche Höhe über der Mosel. Bei einer Temperatur von gut über dreißig Grad hätte ich mir diesen Anstieg gern erspart, zumal die letzten Meter durch Neubaugebiete nicht besonders reizvoll waren. Wie hoch ich geklettert war, merkte ich erst, als ich mich, schon weit im Ort, entschied, wieder an das Moselufer hinabzuschießen. Traben-Trarbach, das ich auf einer früheren Reise mit dem Auto schon einmal kennengelernt habe, zählt trotz des berühmten Jugendstilhotels Bellevue nicht zu meinen Lieblingsorten an der Mosel. Mein Ziel war der Campingplatz etwas jenseits des Ortskerns im Stadtteil Rißbach. Bei meiner Tourvorbereitung hatte ich gesehen, dass es dort die Möglichkeit gibt, in einem sogenannten Weinfass zu übernachten. Auf dem Campingplatz angekommen, fühlte ich mich wie in den Niederlanden. 80 Prozent der Camper dürften von dort stammen, und an der Rezeption wurde fließend Nederlands gesprochen. Zu meinem Glück war ein Fass in der ersten Reihe am Ufer frei, so dass ich von dort nicht nur auf Wohnmobile und Autos gucken mußte, sondern einen schönen Blick auf den Fluss hatte. Mit 49 Euro pro Nacht für eine Person fand ich die Übernachtung im Fass nicht gerade billig, zumal ich Matratze und Bettzeug selbst beziehen musste und auch kein Frühstück im Preis enthalten war, aber kurz vor 17 Uhr freute ich mich nach einer sehr heißen Etappe auf eine Dusche und die Möglichkeit, die Beine hochzulegen.

Brompton vor "Weinfass" auf dem Campingplatz in Rißbach © Michael Kneffel

Brompton vor „Weinfass“ auf dem Campingplatz in Rißbach © Michael Kneffel

im "Weinfass" auf dem Campingplatz in Rißbach © Michael Kneffel

im „Weinfass“ auf dem Campingplatz in Rißbach © Michael Kneffel

Das sogenannte Weinfass, das natürlich nie zur Lagerung von Wein gedient hat, besteht im wesentlichen aus einem Vorraum mit zwei Bänken, einem ausziehbaren Tisch, viel Stauraum und einem höher gelegenen Schlafabteil mit Fenster. Im Stauraum unter der Schlafebene scheint noch ein Kühlschrank zu stehen, und unter der Decke im Vorraum ist eine Heizung angebracht, die ich abends auch tatsächlich eingeschaltet habe. Nachts wurde es am Wasser nämlich erstaunlich kühl. Nach einer herrlichen Dusche im gepflegten Waschhaus des Platzes habe ich noch eine Stunde an dem großen Holztisch vor dem Fass gesessen, bevor ich mich auf Nahrungssuche im Ortsteil Trarbach auf der anderen Moselseite begab. Fündig wurde ich schließlich auf der Terrasse vor dem Restaurant Storcke-Stütz, wo ich sehr lecker gegessen und und zwei schöne trockene Rieslinge probiert habe. Auf der Rückfahrt zu meinem Fass freute ich mich über die gute Lichtanlage an meinem Rad. In der Nacht ist es an der Mosel nämlich stockdunkel, ganz anders als zu Hause in der Großstadt.

Am ersten Tag meiner Tour war ich mit allen Ortsbesichtigungen ca. 30 Kilometer gefahren. Das neue Brompton war gut gelaufen und hat mir auf dieser Etappe viel Freude bereitet.

Tag 2 – Von Rißbach nach Piesport

Nach einem guten Frühstück im Restaurant meines niederländischen Campingplatzes machte ich mich kurz nach 9 Uhr wieder auf den Weg und wechselte sofort auf der neuen Brücke hinter dem Campingplatz, die mir nachts mitunter das Gefühl verschafft hatte, dass Autos und Motorräder direkt durch mein Fass fahren, auf das andere Moselufer, wo es sofort sehr beschaulich und deutlich ruhiger wurde. Am schönen Ort Wolf vorbei ging die Fahrt mit Blick auf Kröv und seine Weinberge am anderen Ufer. Eine Flussbiegung später passierte ich die kleinen und sehr nett wirkenden Örtchen Kindel, Lösnich und Erden. Hinter Erden kamen schließlich die Brückenpfeiler der neuen Hochmoselbrücke vor Rachtig in Sicht. Die Mehrzahl der z. T. gigantischen Pfeiler ist bereits fertig gestellt, und auch ein Teil der Fahrbahn ragt bereits in das Moseltal hinein. Noch kann man nur ahnen, wie sehr dieses Bauwerk die Landschaft im Moseltal dominieren wird.

Bau der neuen Hochmoselbrücke bei Zeltingen-Rachting © Michael Kneffel

Bau der neuen Hochmoselbrücke bei Zeltingen-Rachtig © Michael Kneffel

Die unmittelbare Umgebung der Baustelle gehörte nicht zu den schönsten Abschnitten meiner Tour, war aber schnell passiert, und in Zeltingen-Rachtig wechselte ich wieder auf das linke Moselufer und steuerte nach einer kurzen Pause an der großen Schleusenanlage Bernkastel-Kues an, wahrscheinlich der touristische Hotspot der Mittelmosel. Gegen Mittag erreichte ich die hübsche Stadt, überquerte die Brücke und schob mein Rad durch die belebten Altstadtgassen. Vor den Cafés und Restaurants war jeder Stuhl besetzt, und schon bald machte ich mich wieder auf den Weg, in der Vorfreude auf etwas ruhigere und kleinere Orte.

Fachwerkhäuser am Marktplatz in Bernkastel-Kues © Michael Kneffel

Fachwerkhäuser am Marktplatz in Bernkastel-Kues © Michael Kneffel

am Marktplatz in Bernkastel-Kues © Michael Kneffel

am Marktplatz in Bernkastel-Kues © Michael Kneffel

Auf der rechten Moselseite bleibend radelte ich den Nachmittag über gemächlich flußaufwärts, wobei mir besonders Brauneberg und die Anblicke der Orte Kesten und Minheim auf dem anderen Ufer gefielen. Nach 16 Uhr erreichte ich schließlich Piesport, wo ich mich nach einem erneut sehr heißen Tag nach einer Unterkunft umsah. An diesem Tag war ich ca. 45 Kilometer geradelt, und mein Brompton hat seine Sache wieder gut gemacht. Die Sitzposition mit dem etwas höheren Lenker war ideal für diese Art der Radwanderung, bei der es mir darum ging, viel von meiner Umgebung zu sehen. Irritiert hat mich allerdings ein leichtes, helles Knacken an der linken Seite des Tretlagers, das sich bei jeder Pedalumdrehung wiederholte. Ich vermutete, dass irgendwo im Bereich des Tretlagers oder des Pedals etwae Fett fehlte. Meine Versuche, das Geräusch durch Schmierstoff aus einer kleinen Spraydose, die ich im Gepäck hatte, zu beseitigen, blieben erfolglos. Nach längeren Pausen war das Knacken zunächst verschwunden, aber nach jeweils etwa einer Stunde Fahrt trat es verlässlich wieder auf.

Übernachtet habe ich schließlich im Weinhaus St. Joseph, einem schönen, alten Moselschieferhaus der Familie Spang, die eine der vielen Bett-and-Bike-Stationen an der Mosel betreibt. Nach einer sehr wohltuenden Dusche und einer Erholungspause im kühlen Haus musste ich am Abend nur wenige Meter laufen, um in der edlen Straußwirtschaft und Vinothek des Weingut Franzen ein ausgezeichnetes Abendessen zu bekommen. Dabei saß ich zusammen mit vielen anderen Gästen in einem zur Mosel abfallenden Garten und blickte auf die Weinberge im Abendlicht.

Weinhaus St. Joseph, Bett and Bike in Piesport © Michael Kneffel

Weinhaus St. Joseph, „Bett and Bike“ in Piesport © Michael Kneffel

Tag 3 – Von Piesport nach Reil

Eigentlich hatte ich vor, an den folgenden beiden Tagen weiter bis nach Trier zu fahren, nicht zuletzt deshalb, weil es dort die erste Möglichkeit nach Traben-Trarbach gab, wieder in einen Zug Richtung Heimat zu steigen. Nach dem Studium der Karte beschlich mich aber das Gefühl, dass die Umgebung von Trier nicht mehr so reizvoll sein würde, wie der Moselabschnitt, den ich gerade kennen gelernt hatte. Ich beschloss deshalb, wieder zurück in Richtung Bullay oder sogar weiter bis Cochem zu radeln und dabei jeweils die Moselseite zu erkunden, die ich noch nicht kannte. Nach einem guten und reichlichen Frühstück, das ich zusammen mit zwei anderen Radlern genoss, von denen der eine weiter an die französische Atlantikküste wollte und die andere flussabwärts nach Koblenz, und nachdem ich 40 Euro für die Übernachtung mit Frühstück bezahlt hatte, brachte ich mein Gepäck in den Fahrradraum und stellte überrascht fest, dass meine beiden Reifen sich sehr weich anfühlten. Vor der Tour hatte ich sie auf 6 Bar aufgepumpt. Maximal 6,8 Bar oder 100 PSI wären möglich gewesen. Schon wenige Kilometer hinter Bullay hatte ich am ersten Tag aber wieder etwas Luft abgelassen, weil ich zu hart durchgerüttelt wurde. Am Morgen in Piesport war aber eindeutig zu wenig Luft in den Rädern. Ich pumpte mit der Handpumpe ordentlich Luft nach, ohne allerdings zu wissen, wie hoch der Druck nun tatsächlich war. Bei den brandneuen Schläuchen hätte ich mit einem so schnellen und starken Druckabfall nicht gerechnet. Kurz nach 9 Uhr saß ich dann wieder auf dem Rad und war fasziniert von einer wunderbar ruhigen, spiegelglatten Mosel. Die ersten Stunden am Morgen sind für mich auf Radtouren immer die schönsten.

die Mosel bei Piesport am Morgen © Michael Kneffel

die Mosel bei Piesport am Morgen © Michael Kneffel

Kurz vor Minheim wechselte ich auf die linke Flussseite und genoss von der Brücke die Aussicht auf die Moselschleife im leichten Morgendunst.

Blick auf die Moselschleife bei Minheim © Michael Kneffel

Blick auf die Moselschleife bei Minheim © Michael Kneffel

Noch waren kaum andere Radfahrer unterwegs. So leicht wie an diesem Morgen war mir das Fahren am Vortag nicht gefallen. Der höhere Reifendruck machte sich positiv bemerkbar, aber auch das leichte Gefälle des Moseltales. Schließlich ging es nun immer bergab. Vorbei an Kesten, wo andere Radfahrer noch im Garten des eindrucksvollen Gasthauses Himmerroder Hof beim Frühstück saßen, erreichte ich die Nachbildung einer alten römischen Kelteranlage kurz vor Lieser. Hier wurde schon im dritten Jahrhundert n. Chr. Wein produziert. Lieser mit seinem eindrucksvollen Schloss bereitete sich noch auf ein Wein- und Straßenfest vor, das am Mittag beginnen sollte. Einige Straßen waren gesperrt und überall wurden Stände, Tische und Bänke aufgebaut.

Schloss Lieser © Michael Kneffel

Schloss Lieser © Michael Kneffel

Kurz vor 12 Uhr erreichte ich zum zweiten Mal auf meiner Tour Bernkastel-Kues. Diesmal nahm ich mir mehr Zeit für den Ort und gönnte mir zunächst ein großes Stück Pflaumenkuchen mit Sahne und einen Milchkaffee vor dem alten Café Hansen am Markt, neben mir eine muntere Rentner aus Skandinavien, die wie Stammgäste behandelt wurden. Nachdem ich mir das Treiben auf dem Platz angesehen hatte, schob ich mein Rad noch eine Weile durch die malerischen Gassen. Von den größeren Orten an der Mosel ist Bernkastel-Kues eindeutig mein Favorit.

Graach mit dem Mattheiser Hof © Michael Kneffel

Graach mit dem Mattheiser Hof © Michael Kneffel

Vorbei am schönen Graach mit seinem Mattheiser Hof fuhr ich auf dem rechten Moselufer weiter bis Zeltingen-Rachtig. Hier überquerte ich den Fluss, um mir das Kloster Machern mit seiner Brauerei und verschiedenen anderen Einkehrmöglichkeiten anzusehen. Danach blieb ich auf der linken Moselseite und passierte zügig Ürzig, Kinheim und Kröv. Von der anderen Flussseite aus haben mir diese Orte besser gefallen als aus der Nähe. In Traben-Trarbach wechselte ich wieder die Seite und fuhr durch bis Reil, meinem Übernachtungsort am dritten Tag.

(Fortsetzung folgt.)

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Schlosslichtspiele in Karlsruhe 2015 – Eine Nachlese

Bei den Feierlichkeiten zum 300. Stadtgeburtstag Karlsruhes im letzten Jahr gehörten die Lichtspiele auf der Fassade des Schlosses zu den Publikumslieblingen. Vom 7. August bis zum 17. September wird es deshalb in diesem Jahr eine Neuauflage geben. Auch heute noch werden bei mir immer wieder Fotos vom letztjährigen Ereignis abgerufen, und dabei ist mir aufgefallen, dass ich viele Aufnahmen nie veröffentlicht habe. Deshalb hier und jetzt eine kleine Nachlese:

Schlosslichtspiele in Karlsruhe mit"300 Fragmente" von Maxin10sity © Michael Kneffel

Schlosslichtspiele in Karlsruhe mit „300 Fragmente“ von Maxin10sity  © Michael Kneffel

Schlosslichtspiele in Karlsruhe mit"300 Fragmente" von Maxin10sity © Michael Kneffel

Schlosslichtspiele in Karlsruhe mit „300 Fragmente“ von Maxin10sity  © Michael Kneffel

Schlosslichtspiele in Karlsruhe mit"300 Fragmente" von Maxin10sity © Michael Kneffel

Schlosslichtspiele in Karlsruhe mit „300 Fragmente“ von Maxin10sity  © Michael Kneffel

Schlosslichtspiele in Karlsruhe mit"300 Fragmente" von Maxin10sity © Michael Kneffel

Schlosslichtspiele in Karlsruhe mit „300 Fragmente“ von Maxin10sity  © Michael Kneffel

Schlosslichtspiele in Karlsruhe mit"300 Fragmente" von Maxin10sity © Michael Kneffel

Schlosslichtspiele in Karlsruhe mit „300 Fragmente“ von Maxin10sity  © Michael Kneffel

Schlosslichtspiele in Karlsruhe mit"300 Fragmente" von Maxin10sity © Michael Kneffel

Schlosslichtspiele in Karlsruhe mit „300 Fragmente“ von Maxin10sity  © Michael Kneffel

Schlosslichtspiele in Karlsruhe mit"300 Fragmente" von Maxin10sity © Michael Kneffel

Schlosslichtspiele in Karlsruhe mit „300 Fragmente“ von Maxin10sity  © Michael Kneffel

Schlosslichtspiele in Karlsruhe 2015 © Michael Kneffel

Schlosslichtspiele in Karlsruhe 2015  © Michael Kneffel

Ich bin nicht Böhmermann…

… und halte seine Schmähschrift über Erdogan auch nicht für Satire, sondern für eine Ansammlung plumper Beleidigungen auf Stammtischniveau, mit dem einzigen Ziel, zu provozieren und einen großen Wirbel zu verursachen. Nutznießer der ganzen Aktion? Böhmermann. Wer seine Verse nicht beleidigend findet, sollte den Namen Erdogan versuchsweise durch die Namen Gauck, Obama oder Hollande ersetzen. Ich habe zudem den Verdacht, Böhmermann macht sich gar nicht so sehr über Erdogan lustig, sondern über die deutschen Medien, die Politik und Teile der deutschen Öffentlichkeit, die er mit  ihren reflexartigen Reaktionen und Empörungsritualen vor- und am Nasenring durch die Manege führt. Böhmermann empfinde ich deshalb auch nicht als Verteidiger der Meinungs- und Kunstfreiheit, sondern eher als Manipulator, der es geschickt versteht, den eigenen Namen in aller Munde zu bringen und als Top-Marke auf dem Feld der deutschen Fernsehunterhaltung zu verankern. Unantastbar, mit sebstgestricktem Helden- bzw. Märtyrermythos.

Erdogan hat nicht erst in den vergangenen Wochen und Monaten ausreichend Anlässe geboten, sich mit ihm inhaltlich, politisch und in aller Härte auseinanderzusetzen. Das scheint aber aus den bekannten Gründen im Moment nur wenigen opportun zu sein. Die gegenwärtige Debatte eröffnet viele Nebenschauplätze. Am Ende wird davon neben Böhmermann vor allem Erdogan profitieren.

(Gelegentlich veröffentlicht das WordPress-System unter meinen Beiträgen Werbung. Mitunter ziemlich seltsame. Ich habe darauf keinen Einfluss und verdiene nichts daran.)

Nostalgische Gefühle auf der Motorshow

Chevrolet 3100 © Michael Kneffel

Chevrolet 3100 © Michael Kneffel

Autos machen mich nicht an, schon gar nicht die aufgemotzten Exemplare, die vor einigen Tagen wieder auf der Essener Motorshow zu sehen waren. Mein eigenes Auto ist neun Jahre alt, und wenn ich mir aus der aktuellen weltweiten Autoproduktion ein neues aussuchen müßte, würde ich mich wahrscheinlich für den Daihatsu Trevis entscheiden. Als ich das neulich einem Porsche-Fahrer erzählte, sind ihm nur deshalb nicht die Gesichtszüge völlig entglitten, weil er gar nicht wusste, wovon ich überhaupt rede. Der kleine Trevis erinnert mich immer an die Autos, mit denen Donald Duck oder Daniel Düsentrieb in den Micky-Maus-Heften meiner Kindheit durch die Geschichten fuhren.

Fundstück Motorshow © Michael Kneffel

Fundstück Motorshow © Michael Kneffel

Nostalgische Gefühle sind es dann auch gewesen. die mich in diesem Jahr erneut auf die besagte Motorshow getrieben haben, nachdem ich dort im letzten Jahr einige alte, rostige, mehr oder weniger verdreckte alte Karren entdeckt habe, die mich gefühlsmäßig Jahrzehnte zurück katapultiert und schöne Erinnerungen mobilisiert haben, z. B. an alte amerikanische Filme wie American Grafitti.

Für andere bekennende Nostalgiker folgen hier noch einige Fundstücke:

Fundstück Motorshow © Michael Kneffel

Fundstück Motorshow © Michael Kneffel

Fundstück Motorshow © Michael Kneffel

Fundstück Motorshow © Michael Kneffel

Fundstück Motorshow © Michael Kneffel

Fundstück Motorshow © Michael Kneffel

Fundstück Motorshow © Michael Kneffel

Fundstück Motorshow © Michael Kneffel

Mehr Fotos von der Motorshow gibt es hier zu sehen: http://michaelkneffel.de/ruhrgebiet/altekarren/index.html.

(Gelegentlich veröffenlicht WordPress unter meinen Artikeln Werbung, meistens ziemlich seltsame. Mir graut jetzt schon vor dem, was das System diesmal zum Stichwort Motorshow ausspucken wird. Ich habe darauf keinen Einfluss und verdiene auch nichts daran.)

IS-Sklavenmarkt in Essen – eine neue Aktion von 12thMemoRise

IS-Sklavenmarkt in Essen © Michael Kneffel

12thMemoRise bereitet eine Aktion in Essen vor © Michael Kneffel

Zunächst bin ich ziemlich irritiert, als ich gestern nach einem Einkauf in der Essener Innenstadt über den Willy-Brandt-Platz Richtung Hauptbahnhof gehe. Jede Menge junge Männer mit schwarzen Bärten und schwarzer Kleidung, die sich in arabischer Sprache miteinander unterhalten und ziemlich aufgeregt wirken. Dazwischen drei in farbigen, mittelalterlich wirkenden Gewändern mit Ritterhelmen und Kettenhemden. Bei einigen entdecke ich Embleme auf den Jacken, die mich an die Zeichen des IS erinnern. Ich bleibe stehen und sehe am Rande des Platzes etwa ein Dutzend junge Frauen, die von Kopf bis Fuß verschleiert sind oder entsprechende Kleidungsstücke anlegen. Einige von ihnen halten Kreuze in den Händen? Was soll das werden? Ein Aufmarsch von Salafisten? Eine Protestaktion? Gegen wen oder gegen was?

IS-Sklavenmarkt in Essen © Michael Kneffel

junge Frauen vor ihrem Auftritt als Sklavinnen © Michael Kneffel

Eine Frau mit Migrationshintergrund, die auch stehen geblieben ist, sieht mich fragend an und empört sich schließlich: „Die dürfen alle nach Deutschland kommen und dann hier machen, was sie wollen.“ Inzwischen habe ich bemerkt, dass einer der schwarzen Bärte falsch ist. Ich versuche die Frau zu beruhigen, indem ich sie darauf hinweise und ihr sage, dass es sich wahrscheinlich um eine Theateraktion handelt. Sie bleibt skeptisch und beobachtet die Szene weiter mit zusammengekniffenen Augen.

IS-Sklavenmarkt in Essen © Michael Kneffel

manche der Bärte sind falsch © Michael Kneffel

Am Ende des Platzes vor dem Kaufhof-Abgang wird aus mehreren Bierzelttischen eine Bühne gebaut und mit Teppichen belegt. Mehrere Ordner versuchen, mit einer blauen Leine eine rechteckige Fläche abzusperren, auf der sich allmählich die Schwarzgekleideten in Reihen formieren. Inzwischen habe ich erfahren, dass hier ein Sklavenmarkt des IS inszeniert werden soll.

IS-Sklavenmarkt in Essen © Michael Kneffel

12thMemoRise auf dem Willy-Barandt-Platz © Michael Kneffel

Junge Muslime, die sich unter dem Namen 12thMemoRise zusammengeschlossen haben, wollen die Versteigerung junger islamischer und christlicher Frauen nachstellen. Sie wollen an den Terror des IS erinnern und gleichzeitig die Lebensbedingungen in den Ländern verdeutlichen, aus denen gegenwärtig Zehntausende nach Deutschland fliehen. Ein junger Mann sagt mir, dass er auch gegen die Auftritte von Salafisten protestiert, die in Essen regelmaeßig den Koran verteilen.

IS-Sklavenmarkt in Essen © Michael Kneffel

IS-Sklavenmarkt in Essen © Michael Kneffel

Von außerhalb der Absperrung verfolgen etwa zwei – bis dreihundert Menschen die Vorbereitungen auf dem Platz, die gespielte Versteigerung der Sklavinnen und schließlich die flammenden Appelle des Auktionators, der das Spiel abbricht und erklärt, worum es den jungen Akteuren geht. Die große Mehrheit der Zuschauer besitzt offensichtlich selbst einen Migrationshintergrund. Von den alteingesessenen Essener Bürgern, die über den Platz gehen, bleiben nur wenige stehen.

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MACK – Apollo in meinem Atelier, Heinz Mack im Museum Küppersmühle

Raum für Apollo © Michael Kneffel

„Ein Raum für Apollo“ von Heinz Mack © Michael Kneffel

Wer kräftige Farben und schöne Formen liebt, sollte diese Ausstellung nicht verpassen. Das Museum Küppersmühle in Duisburg stellt ab morgen Werke des ZERO-Künstlers Heinz Mack aus, die ganz überwiegend bisher noch nicht in Museen gezeigt wurden. Den Schwerpunkt bilden Macks großformatige, farbintensive Gemälde. Besonders beeindruckend ist der von ihm eigens für diese Schau gestaltete Farbraum, „Ein Raum für Apollo“.

 © Michael Kneffel

Pressekonferenz mit Eva Müller-Remmert, Heinz Mack und Walter Smerling © Michael Kneffel

Heute Vormittag wurde die Ausstellung von Museumsdirektor Walter Smerling und der Kuratorin Eva Müller-Remmert zusammen mit dem Künstler der Presse vorgestellt, und ich hatte das besondere Vergnügen, einen 84Jährigen kennen zu lernen, dessen Energie und Schaffensdrang ungebrochen zu sein scheint und der engagiert Positionen vertritt, die ganz explizit nicht im Mainstream der Kunstszene mitschwimmen sollen. Schönheit ist für ihn immer noch ein wichtiges Ideal, auch wenn dieser Begriff in den aktuellen Diskursen über Kunst keinen Platz mehr besitzt.

Heinz Mack kämpferisch © Michael Kneffel

Heinz Mack kämpferisch © Michael Kneffel

Neben 17 in ihrer Farbigkeit leuchtenden Gemälden präsentiert das Museum Macks Skulturengruppe „Die große Familie“  von 1997, neuere kinetische Objekte, Schlüsselwerke aus der ZERO-Zeit, utopische Entwürfe und Modelle für Innen- und Außenräume sowie das 2013 restaurierte „Große Licht-Prisma“ von 1983. Ein hochinteressanter Überblick über das Schaffen eines bemerkenswerten Künstlers.

Heinz Mack im Museum Küppersmühle 2015 © Michael Kneffel

Heinz Mack im Museum Küppersmühle 2015 © Michael Kneffel

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