„Le Sacre de Printemps“ und „Riot of Spring“ – Toller Abschluss der Ruhrtriennale 2013

Ein Konzert der anderen Art. Im ersten Teil spielten die Musiker von MusicAeterna unter Teodor Currentzis Strawinskys „Le Sacre de Printemps“ (englischer Titel: The Rite of Spring“) mit einer Wucht und Rohheit, wie es selten zu hören sein dürfte. Im zweiten Teil mit dem Titel „Riot of spring“ gingen die Musiker von der Bühne, einige gaben ihre Instrumente den Zuschauern und zeigten ihnen, wie sie einen bestimmten Ton spielen konnten, der sich in die Gesamtkomposition von Dmitri Kourliandski einfügte. Was für ein Abschluss für die diesjährige Ruhrtriennale!

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Riot of Spring © Michael Kneffel

Harry Partch: Delusion of the Fury – Zwischen Traum und Wahn

Im Programmheft der Ruhrtriennale 2013 wird „Delusion of the Fury“ von Harry Partch angekündigt als „…ein Stück zwischen Traum und Wahn, das alle theatralischen Mittel wie Licht, Bewegung, Gesang sowie die außerordentliche Präsenz seiner Instrumente integriert. Ein Theater ohne präzisen Ort…Ein Blick auf eine Kultur, die uns gleichsam fremd und vertraut erscheint…“ Genau!

Heiner Goebbels bleibt seiner Linie treu und eröffnet auch die Spielzeit 2013 in der Jahrhunderthalle Bochum mit einem Stück, das seit seiner Fertigstellung vor 47 Jahren kaum irgendwo zur Aufführung gebracht wurde. Europapremiere.

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

Delusion of the Fury © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda bei der Ruhrtriennale 2013

Die Ruhrtriennale 2013 ist eröffnet, und gleich der erste Beitrag von Ryoji Ikeda hat das Zeug, zum Publikumsmagneten zu werden. In der riesigen Duisburger Kraftzentrale projiziert Ikeda unter dem Titel „test pattern“ Muster, die Barcodes ähneln, auf einen 100 Meter langen weißen Bodenbelag, den die Besucher (ohne Schuhe) zu einem rhythmischen Soundtrack begehen dürfen. Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist täglich von 11:00 – 21:00 Uhr. 23. bis 25. August und 4. – 15. September. Nicht verpassen !!!

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

test pattern von Ryoji Ikeda, Ruhrtriennale 2013, Duisburg © Michael Kneffel

Wanderung mit Boris Sieverts auf dem GR 2013 in Marseille und Umgebung

Hafenumbau in Marseille 2002 © Michael Kneffel

Hafenumbau in Marseille 2002 © Michael Kneffel

Nach jahrelangem Umbau stellt die aktuelle europäische Kulturhauptstadt Marseille Provence 2013 ihre neuen Schokoladenseiten heraus: das über dem Alten Hafen gelegene und massiv umgebaute Altstadtquartier Panier, das neue Museum der Mittelmeerzivilisationen MUCEM, das neue Geschäftsviertel Euromediterranée…“Nicht kleckern, sondern klotzen“, lautete in den vergangenen Jahren die Devise der offiziellen Planer. 60 Kultureinrichtungen wurden für insgesamt 660 Millionen Euro um- oder neu gebaut, in Marseille selbst und in rund 80 weiteren Städten und Dörfern der Provence. Das Kulturprogramm für 2013 kostet 98 Millionen und umfasst mehr als 400 Veranstaltungen.

Wenn Boris Sieverts vom Kölner Büro für Städtereisen für den September eine dreitägige Wanderung in Marseille und Umgebung anbietet, darf man sicher sein, dass die Schokoladenseiten der Region und offizielle Programmhöhepunkte keine Rolle spielen werden. In seiner Ankündigung schreibt er:

„Marseille, die „Stadt der 118 Dörfer“ kennzeichnet ein völlig unvermitteltes Nebeneinander von alten Gassen und Großsiedlungen, Boulevard und Brache, Armut, kleinbürgerlicher Idylle und mediterranem Luxus. Ihre starken Kontraste sowie die Lage der Stadt  zwischen der See und einer Felsenarena, von der aus sich fantastische Blicke ergeben, haben in Marseille eine in Europa einmalig lebendige Szene von Stadtwanderern enstehen lassen. Im Rahmen der Kulturhauptstadt Marseille Provence 2013 haben sie den weltweit ersten urbanen Fernwanderweg geschaffen, den GR2013. Auf 360 km Länge verbindet er die Städte des Großraums Marseille zu einer liegenden 8, an deren Schnittpunkt der TGV-Bahnhof Aix Provence liegt. Das Büro für Städtereisen hat das Glück und die Ehre, im Auftrag von MP2013 eine dreitägige Wanderung auf dem GR2013 anbieten zu können. Die Reise folgt dabei nicht genau dem Verlauf des GR2013, der, als offiziell ausgewiesener Wanderweg, zahlreichen Einschränkungen unterliegt, sondern nimmt die Idee einer großräumigen Stadterkundung auf eigene Weise auf, optimiert, variiert und umspielt sie.“

Im Abwasserkanal an der A 40 © Michael Kneffel

Im Abwasserkanal an der A 40 © Michael Kneffel

Was es bedeutet, wenn Sieverts die Idee einer Stadterkundung „auf eigene Weise“ aufnimmt, optimiert, variiert und umspielt, durfte ich im Jahr 2001 im Ruhrgebiet erleben. Zusammen mit anderen Teilnehmern/-innen der Herbstakademie „Stadtraum B1“ nahm ich an seiner Exkursion entlang der Autobahn A 40 teil. Zwischen Dortmund und Bochum führte uns Sieverts durch einen völlig unbekannten und faszinierenden Stadtraum – über Brachen, durch verwilderte Schrebergärten, über Autobahntankstellen, durch Abwasserrohre, über Mauern und hinter Lärmschutzwände. Mir und den anderen Teilnehmern/-innen wird diese Wanderung immer in Erinnerung bleiben.

Mauerklettern mit Boris Sieverts © Michael Kneffel

Mauerklettern mit Boris Sieverts © Michael Kneffel

Es hat mich nicht im Geringsten überrascht, dass Manuel Andrack, Deutschlands oberster Wanderer, der nur einen Tag lang dem GR 2013 bei Marseille folgte und darüber in DER ZEIT vom 13. Juli berichtete, diese Wanderung als aufregendste seines Lebens bezeichnete.

Mehr als schade, dass ich im September nicht mitwandern kann.

Start: Donnerstag, 12. September, 10.30h, Aix-en-Provence – Gare TGV
Ende: Samstag, 14. September, gegen 20h im Stadtzentrum von Marseille
Mitbringen: Schlafsack, Wanderschuhe, Badesachen, Taschenlampe
Kosten: 200,- Euro alles Inklusive, außer der Anreise

Reservierungen:
Boris Sieverts
Büro für Städtereisen
Schleiermacherstraße 8
51063 Köln
borissieverts@gmx.de
tel. 01714160572